Emschertalquerung

Bahnbrücke Ost des Emscher Brückenzugs

6-streifiger Ausbau der A 43

Zwischen dem AK Herne und der AS Recklinghausen-Hochlarmark liegt der Brückenzug über den Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und die DB Strecke. Diese Bauwerke werden im Zuge des 6-streifigen Ausbaus erneuert. 

EHS hat die Tragwerksplanung beginnend mit dem Entwurf bis zur Ausführung für das Brückenbauwerk „Bahnbrücke Ost“, eine Stahlfachwerkbrücke mit einer Stützweite von 140 Metern und einer Breite von 20,3 Metern sowie für die Mittellängsverbauten erstellt. Die Fachwerkbrücke wurde mit SPMTs eingefahren.

ehs-punkt

Bauherr

Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Westfalen

Leistungen
Tragwerksplanung Bahnbrücke Ost und Mittellängsverbauten 1. Bauabschnitt

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Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Grand Tower Frankfurt a. M.

Grand Tower Frankfurt a. M.

Neubau eines Wohn- und Geschäftshochhauses

Der Grand Tower, vormals als Tower 2 bezeichnet, wurde im Jahr 2020 im Europaviertel in Frankfurt am Main fertiggestellt. Mit einer Gesamthöhe von rund 180 Metern über Gelände zählt das Gebäude zu den höchsten Wohnhochhäusern Deutschlands. Es umfasst zwei Untergeschosse, ein Erdgeschoss, 47 Obergeschosse sowie vier Technikgeschosse im Bereich des Turmkopfes.

Unmittelbar an das Hochhaus angeschlossen ist ein Parkhaus mit insgesamt zwölf Ebenen, von denen drei unterirdisch angeordnet sind. Beide Baukörper sind einschließlich Bodenplatte konstruktiv miteinander verbunden.

Das Hochhaus wurde in konventioneller Stahlbetonskelettbauweise mit zweiachsig gespannten Decken errichtet. Die Aussteifung erfolgt über den zentralen Gebäudekern sowie über sternförmig im Grundriss angeordnete Wandscheiben, die als Outrigger wirken und eine hohe horizontale Steifigkeit des Gesamtbauwerks gewährleisten.

Die statischen Nachweise der Standsicherheit wurden auf Basis eines räumlichen Gesamtmodells für Hoch- und Parkhaus geführt.

Die Gründung des Hochhauses erfolgt über eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung (KPP), wobei ein Teil der Pfähle eine Länge von über 50 Metern aufweist. Etwa 75 % der vertikalen Lasten aus dem Hochhaus werden über die Pfähle in den Baugrund abgetragen. Der steife Kellerkasten dient der Lastverteilung auf die Gründungsbauteile und ermöglicht eine vergleichsweise geringe Bauteildicke der Bodenplatte.

ehs-punkt

Bauherr

aptus 848 GmbH
Berlin

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aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Eden Tower Frankfurt a. M.

Eden Tower in Frankfurt am Main

Neubau eines Wohnhochhauses

Das Hochhaus umfasst ein breites Spektrum an Wohneinheiten, von kompakten Einzimmerapartments bis hin zu großzügig geschnittenen Fünfzimmerwohnungen. Es wurde in Massivbauweise errichtet und verfügt über zwei Untergeschosse, ein Erdgeschoss, 28 Obergeschosse sowie zwei Technikgeschosse im Bereich des Turmkopfes. Die Gesamthöhe des Gebäudes beträgt rund 98 Meter.

Die Tragstruktur wurde als Stahlbetonskelettbau mit aussteifenden Treppenhaus- und Aufzugskernen sowie punktgestützten Flachdecken konzipiert. Die statischen Nachweise der Standsicherheit wurden auf Basis eines räumlichen Gesamtmodells geführt, das die komplexen Lastpfade und die Interaktion der vertikalen und horizontalen Tragglieder berücksichtigt.

Das Hochhaus ist in eine zweigeschossige Tiefgarage eingebunden, wobei beide Gebäudeteile konstruktiv unabhängig voneinander stehen. Die Gründung des Hochhauses erfolgt über eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung (KPP), die sowohl die vertikalen Lasten sicher in den Baugrund ableitet als auch die auftretenden Setzungsdifferenzen begrenzt.

ehs-punkt

Bauherr

IMMOBEL SA/NV
Brüssel

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Bürogebäude Kassel

Bürogebäude Kassel

Neubau eines Bürogebäudes mit Gastronomie

Der Neubau umfasst sechs Obergeschosse, das Erdgeschoss sowie ein Untergeschoss. Das Gebäude wurde in Stahlbeton-Skelettbauweise mit den tragenden Treppenhauswänden und Stahlbetonstützen in den Außenwänden geplant. Die Außenwände bestehen aus nichttragenden Holzständerwänden mit einer Holzfassade. Die Stahlbetonstützen sind in diese integriert, so dass keine störenden Stützen in den Büroräumen stehen.

Das Bauvorhaben wird als nachhaltiges Gebäude gemäß DGNB / QNG zertifiziert.

Die Verwendung von Holz in der Gebäudeklasse 5 erforderte eine sorgfältige Planung und eine enge Zusammenarbeit zwischen der Tragwerks- und Brandschutzplanung.

ehs-punkt

Bauherr

EHS Immobilien GmbH
Kassel

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Grundschule Groß Berkel

Grundschule Groß Berkel

Erweiterungsneubau einer Grundschule in Holz-/Hybridbauweise

Der Erweiterungsneubau der Grundschule ist ein zweigeschossiges Gebäude mit Teilunterkellerung. Das Kellergeschoss sowie die Eingangshalle im Erdgeschoss wurden in Stahlbetonbauweise ausgeführt. Die übrigen Gebäudeteile in Holzbauweise mit Massivholzdecken und Holz-Ständerwänden (hybride Bauweise). Die Deckenspannweiten des Holzbaus betragen bis zu 8,4 m.

Das Dach ist als Satteldach mit Sparren und Pfetten konstruiert und verfügt im Firstbereich über ein durchgehendes Lichtband zur natürlichen Belichtung.

Der Keller wurde als wasserundurchlässige Konstruktion (WU-Bauweise) geplant. Der Neubau ist über Verbindungsbauten mit dem bestehenden Schulgebäude verbunden. Die Bauausführung erfolgte im laufenden Schulbetrieb, sodass der Unterrichtsbetrieb durchgehend gewährleistet werden konnte.

Zur Planungsaufgabe gehört außerdem der Umbau eines eingeschossigen und unmittelbar angrenzenden Nachbargebäudes in massiver Bauweise.

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Bauherr

Flecken Aerzen

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Umbau Stahlwerk Salzgitter

Umbau eines Stahlwerks im Zuge des SALCOS® -Programms

Objekt- und Tragwerksplanung in allen Leistungsphasen

Im Zuge des SALCOS-Programms (SALCOS® – Salzgitter Low CO2 Steelmaking) vollzieht die Salzgitter AG den Umbau des Stahlwerks der Salzgitter Flachstahl GmbH auf eine CO2-arme und klimafreundliche Stahlproduktion. Hierzu wird bis 2033 ein Investitionsvolumen von mehr als 2,0 Milliarden Euro umgesetzt.

EHS ist mit der Objekt- und Tragwerksplanung verschiedener wichtiger Bauteile der zukünftigen Anlagen beauftragt.  Die Bauteile verteilen sich auf verschiedene Baufelder und umfassen u. a. die Eisenerzanlieferung über eine Eisenbahnbrücke in Stahlbauweise mit integrierten Erzbunkern, das Materialhandling zum Transport und zur Aufbereitung von Rohstoff und Eisenpellets, die DRP-Anlage zur Umwandlung von Eisenerz in direktreduzierte Eisenpellets und die Elektrolyseanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Die Bauteile werden von EHS zudem in der Bauüberwachung begleitet.

Die DRP-Anlage ist ein wichtiger Teil des gesamten Umbaus und beinhaltet die Anlagen zur Umsetzung des sogenannten Direktreduktionsprozesses zur Aufbereitung von Eisenerz, bei dem Eisenerz durch Wasserstoff direkt im festen Zustand zu Eisen reduziert wird.

Im Juli 2024 wurde mit der 30 Stunden dauernden Betonage der Fundamentplatte des ungefähr 140 m hohen Reaktorturms, dem Herzstück der DRP-Anlage, ein wichtiger Schritt zur Übergabe der Fundamentierung an den Anlagenbau vollzogen. Das ca. 1.600 m² große und bis zu 2 m starke Fundament wurde in einem Zuge betoniert. Die Fundamentplatte lagert auf ca. 150 Großbohrpfählen mit bis zu 35 m Länge und Durchmessern zwischen 1,0 und 1,2 m und beinhaltet neben 3.200 m³ Beton auch 1.300 t Bewehrungsstahl. Mit diesen Dimensionen werden nach Fertigstellung der Anlage insgesamt Lasten von 32.000 t allein aus dem Reaktorturm und somit bis zu 8.000 t pro Fußpunkt aufgenommen.

ehs-punkt

Bauherr

Salzgitter Flachstahl GmbH

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Rheinbrücke Leverkusen

ehs-A1-Rheinbruecke-Leverkusen-Kreuz-head

Rheinbrücke Leverkusen und Ausbau der A 1

Zwischen der AS Köln-Niehl und dem AK Leverkusen-West

Der Autobahnausbau der A 1 bei Leverkusen auf 8 Fahrstreifen ist eine sehr große und herausfordernde Baumaßnahme. Zentrales und weit sichtbares Wahrzeichen des 1. Bauabschnittes ist der Ersatzneubau der Rheinbrücke Leverkusen. Sie ersetzt die alte Rheinbrücke von 1965, die wegen des kritischen Zustandes bereits für den Schwerlastverkehr gesperrt war.

Die neue Rheinbrücke aus 2 Bauwerken nebeneinander mit jeweils bis zu 6 Fahrstreifen plus Standspur wird im linksrheinischen Vorland auf 376 m Länge über 6 Felder in Spannbetonbauweise mit jeweils 2 einzel­ligen Hohlkästen gebaut und umfasst insgesamt 70.000 Quadratmeter Brückenfläche.

Die links- und rechtsrheinischen Vorlandabschnitte der 689 m langen Strombrücke haben einen Stahlverbundquerschnitt, dessen Stahltröge eingefahren oder eingehoben wurden. Das Stromfeld wurde als Stahl­konstruktion mit orthotroper Fahrbahnplatte über eine Stützweite von 280 m zwischen zwei A-förmigen Stahlpylonen im Freivorbau hergestellt. An den Stahlpylonen ist das Tragwerk mit Schrägseilen aus Litzenbündeln auf­gehängt.

Mit dem Ausbau des Autobahnkreuzes Leverkusen-West werden 5 Rampenbauwerke erneuert. Wir bearbeiten mit unserem Auftrag die Rampenbauwerke K31 mit l = 399 m, K32 mit l = 741 m und K35 mit l = 350 m. Im weiteren östlichen Verlauf der A1 werden auf der Nord- und Südseite zwei Hochstraßen als Stahlverbundquerschnitte mit insgesamt vier Stahlhohlkästen und Längen von 431 m auf der Südseite und 394 m auf der Nordseite gebaut.

Außer den Brücken werden im Autobahnkreuz und auf den Hochstraßen 1403 m Lärmschutzwände errichtet sowie Stützwände und Sonderbau­werke zur Entwässerung und Leitungsführung.

Eine wesentliche Randbedingung aller rechtsrheinischen Baumaßnahmen, insbesondere bei den Gründungsarbeiten, ergeben sich aus der Altablagerung in der Dhünnaue. Die Stadt Leverkusen und die Bayer-Werke Leverkusen haben hier über viele Jahre ab 1920 Schutt und Produktionsabfälle abgelagert. Für die Sicherheit der Bevölkerung sind strenge Schutzmaßnahmen einzuhalten.

ehs-punkt

Auftraggeber:  

Die Autobahn GmbH
des Bundes 
Niederlassung Rheinland
Außenstelle Köln 

Unsere Leistungen:

Bauoberleitung
örtliche Bauüberwachung
Nachtragsbearbeitung
Bauwerksprüfung nach
DIN 1076 

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Hallendach Hbf Dresden

Hallendach Hauptbahnhof Dresden

Erneuerung Membrandach und Verstärkung Bestandskonstruktion

Das bestehende Membrandach des Hauptbahnhofes in Dresden wies eine Vielzahl von Schäden auf, so dass es ersetzt werden musste. Der Austausch des gesamten Membrandaches des Hauptbahnhofs erfolgte unter laufendem Betrieb in einer anspruchsvollen innerstädtischen Lage, die sowohl technisches Geschick als auch urbane Sensibilität erforderte. Die Planung umfasste nicht nur die Baustellenlogistik und Umleitungen, sondern auch die sorgfältige Koordination der erforderlichen Sperrpausen, um den Betrieb des Bahnhofs so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Zusätzliche Bauelemente wurden im Dach eingebaut, wobei der Bestand nachgerechnet wurde, um die strukturelle Integrität zu gewährleisten. Der Bau erfolgte in mehreren sorgfältig geplanten Bauabschnitten, um eine reibungslose und effiziente Umsetzung zu ermöglichen. Im Dachtragwerk wurden innovative, drehbar gelagerte Stahlglaskonstruktionen entwickelt, sogenannte Skylights, die dazu dienen, den Abtrag von Schnee- und Eislasten zu optimieren. Ein durchdachtes Konzept für den Einsatz von Kränen zum Transport der großen Lasten der Skylights ins Dachtragwerk wurde ebenfalls entwickelt, um die Sicherheit und Effizienz während des Bauprozesses zu maximieren.

Das gesamte Projekt wurde als BIM-Projekt (Building Information Modeling) geplant. Ausgehend von einer Bestandsvermessung wurde der Bahnhof und Teile des Umfeldes dreidimensional dargestellt. In diesem Modell erfolgten alle weiteren Planungen, was eine hohe Genauigkeit und Integration aller baulichen Aspekte garantiert.. Die Planung berücksichtigt die wesentlichen Aspekte von Lean Construction, um Ressourceneffizienz und optimale Arbeitsabläufe zu gewährleisten.

Durch diese umfassende Herangehensweise wurde sichergestellt, dass der Austausch des Membrandaches des Hauptbahnhofs Dresden nicht nur den aktuellen Anforderungen entspricht, sondern auch zukunftsweisend ist und zur Verbesserung der Infrastruktur und des Reisekomforts beiträgt.

ehs-punkt

Bauherr:
DB-InfraGO AG
Geschäftsbereich Personenbahnhöfe
Regionalbereich Südost

Leistungen:
Objektplanung
Tragwerksplanung
Technische Ausrüstung
Windgutachten
Taubenvergrämung
Bestandsnachrechnung
Detailvermessung
Sperrmanagement
Verkehrsplanung
Baustellenlogistik

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Bombenfund in der Fulda

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Hallertorbrücke Nürnberg

Hallertorbrücke Nürnberg

Grundhafte Instandsetzung eines denkmalgeschützten Bauwerks

Die Hallertorbrücke überspannt die Pegnitz im Stadtzentrum von Nürnberg. Heute besteht die Brücke aus insgesamt vier zu unterschiedlichen Zeitpunkten errichteten Brückenkonstruktionen. Das älteste Teilbauwerk wurde bereits 1697 als zweibogige Sandsteingewölbebrücke errichtet. Die späteren Anbauten aus Stahlbeton griffen die Bogenform auf.

Aufgrund von Undichtigkeiten der Fugen zwischen den einzelnen Teilbauwerken kam es im Laufe der Jahre zu massiven Feuchtigkeitsschäden im Inneren der Brücke. Als Lösung wurde eine zusätzliche durchlaufende Fahrbahnplatte oberhalb der bestehenden Konstruktion, quasi als Überdachung angeordnet. Die Platte hat zusätzlich eine lastverteilende Wirkung und stellt sicher, dass auch künftig die Lasten aus Individual- und Straßenbahnverkehr schadlos abgetragen werden können.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden umfangreiche Instandsetzungen und Verstärkungen der Brücke vorgenommen sowie eine zusätzliche Fußgängerunterführung im Widerlagerbereich der Brücke realisiert. Als Generalplaner hat EHS sämtliche Leistungen der Grundlagenermittlung, der Objekt-, Verkehrs- und Tragwerksplanung sowie der Bauoberleitung und Bauüberwachung übernommen.

ehs-punkt

Bauherr

SÖR-Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Getreidesilo Neuss

Planung eines Getreidesilos

Höchstes Gebäude der Stadt Neuss am Rhein in Gleitbauweise errichtet

Auf dem Betriebsgelände der Plangemühle in Neuss am Rhein wurde ein neues Getreidesilo gebaut. Mit einer Höhe von 80 m ist es nunmehr das höchste Gebäude der Stadt. 

Errichtet wurde das Silo in Gleitbauweise. Bei dieser Bauweise wird die Schalung kontinuierlich nach oben geschoben und der Beton durchgehend im 24-Stunden-Betrieb eingebracht. Diese Bauweise bietet große Kosten- und Zeitvorteile, stellt aber auch hohe Ansprüche an die Planung und den Baubetrieb. EHS übernahm in diesem Projekt die Planung und die Beratung des Bauherrn in bautechnologischer Hinsicht.

ehs-punkt

Bauherr

Plange GmbH

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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