Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Tunnel im Zuge der 8-streifigen Erweiterung der A 7

Der 2,23 km lange Lärmschutztunnel Altona unmittelbar hinter dem Elbtunnel quert vier innerstädtische Straßen sowie eine S-Bahnlinie der DB. Zur weitgehenden Entflechtung des innerstädtisch querenden Verkehrs von der Linienbaustelle wurden der Bauablauf und die Baulogistik der Gesamtmaßnahme neu geplant, so dass die Kreuzungsbauwerke vorgezogen hergestellt werden und der Verkehr vor der eigentlichen Linienbaustelle wieder ungestört über die Kreuzungsbauwerke fließen kann.

Die Kreuzungsbauwerke wurden zur Minimierung der Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A 7 in Schnellbauweise mit Spannbetonfertigteilen geplant. Für die Bestandsbrücken – mehrzellige längs- und quer vorgespannte Spannbetonhohlkästen –  wurde eine ZiE für die Querspanngliedsicherung erwirkt, da die Quervorspannung nach dem Teilabbruch für die im 1. BA unter Verkehr bleibenden Teilbauwerke noch erforderlich ist. Eine weitere ZiE war für die KPP im Bereich des geschlossenen Tunnelquerschnitts mit drückendem Grundwasser erforderlich.

Die DB-Brücke wurde für die Herstellung der neuen Tunnelmittelwand, auf der im Endzustand die Bestandsbrücke gelagert wird, auf zwei Stahlrahmenkonstruktionen umgelagert, um Baufreiheit für die Herstellung der Mittelwand zu erreichen. Die Auslagerung der Tiefgründungen beidseits der Bahnbrücke sowohl für Abfangkonstruktion als auch Endzustand, die Schiefwinkligkeit der Bahnquerung, die Erlangung einer UiG und ZiE für die Umlagerung sowie für die Änderung des Lagerungssystems im Endzustand bildeten die komplexen Randbedingungen für das Bauen eines zweizelligen Tunnels unter einer Bestandsbahnbrücke.

ehs-punkt

Bauherr

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Leistungen
Planung Kreuzungsbauwerke und Mustertunnelblöcke, Querspanngliedsicherung Bestand, ZiE, BIM

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aus dem Projektumfeld

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Querverschub erfolgreich durchgeführt

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Personenüberführung Leipzig Connewitz

Personenüberführung Connewitz

Erweiterung der Personenüberführung Leipzig Connewitz

Im Bereich der Verkehrsstation Leipzig Connewitz wird eine bestehende Personenüberführung erweitert, sodass die S-Bahn-Station direkt mit der Endstelle der Stadtbahn verbunden wird. Darüber hinaus erhalten die beiden Stadtteile Lössnig und Connewitz durch die Erweiterung der Personenüberführung eine direkte Verbindung, welche durch die Bahnstrecke bisher unterbrochen war.

Die Erweiterung der Personenüberführung wird als barrierefreies BIM-Projekt geplant und erhält am Brückenanfang einen barrierefreien Zugang. Dieser Zugang grenzt unmittelbar an die Stadtbahnwendeschleife an. Im Bereich der Verkehrsstation sowie auf dem neu geplanten Vorplatz werden Fahrradabstellplätze eingerichtet. Der Vorplatz wird mit Sitzstufen gestaltet, um ein angenehmes Aufenthaltsklima zu schaffen.

EHS ist als Generalplaner für die Objekt-, Tragwerks- sowie 50-Hz-Planung verantwortlich. Zusätzlich wurde eine umfangreiche Erdungsplanung erstellt. Die Erweiterung wurde unter der Prämisse eines einheitlichen Erscheinungsbildes sowohl der bestehenden Personenüberführung als auch der geplanten Erweiterung konzipiert. Insbesondere die größeren Spannweiten des Überbaus und die im Grundriss abgewickelte Bauweise stellten hierbei wesentliche Herausforderungen des Projektes dar.

ehs-punkt

Bauherr:
DB InfraGO AG
Geschäftsbereich Personenbahnhöfe

Leistungen:
BIM Planungsleistungen
Objektplanung
Tragwerksplanung
technische Ausrüstung
Entwurfsvermessung

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Hallendach Hbf Dresden

Hallendach Hauptbahnhof Dresden

Erneuerung Membrandach und Verstärkung Bestandskonstruktion

Das bestehende Membrandach des Hauptbahnhofes in Dresden wies eine Vielzahl von Schäden auf, so dass es ersetzt werden musste. Der Austausch des gesamten Membrandaches des Hauptbahnhofs erfolgte unter laufendem Betrieb in einer anspruchsvollen innerstädtischen Lage, die sowohl technisches Geschick als auch urbane Sensibilität erforderte. Die Planung umfasste nicht nur die Baustellenlogistik und Umleitungen, sondern auch die sorgfältige Koordination der erforderlichen Sperrpausen, um den Betrieb des Bahnhofs so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Zusätzliche Bauelemente wurden im Dach eingebaut, wobei der Bestand nachgerechnet wurde, um die strukturelle Integrität zu gewährleisten. Der Bau erfolgte in mehreren sorgfältig geplanten Bauabschnitten, um eine reibungslose und effiziente Umsetzung zu ermöglichen. Im Dachtragwerk wurden innovative, drehbar gelagerte Stahlglaskonstruktionen entwickelt, sogenannte Skylights, die dazu dienen, den Abtrag von Schnee- und Eislasten zu optimieren. Ein durchdachtes Konzept für den Einsatz von Kränen zum Transport der großen Lasten der Skylights ins Dachtragwerk wurde ebenfalls entwickelt, um die Sicherheit und Effizienz während des Bauprozesses zu maximieren.

Das gesamte Projekt wurde als BIM-Projekt (Building Information Modeling) geplant. Ausgehend von einer Bestandsvermessung wurde der Bahnhof und Teile des Umfeldes dreidimensional dargestellt. In diesem Modell erfolgten alle weiteren Planungen, was eine hohe Genauigkeit und Integration aller baulichen Aspekte garantiert.. Die Planung berücksichtigt die wesentlichen Aspekte von Lean Construction, um Ressourceneffizienz und optimale Arbeitsabläufe zu gewährleisten.

Durch diese umfassende Herangehensweise wurde sichergestellt, dass der Austausch des Membrandaches des Hauptbahnhofs Dresden nicht nur den aktuellen Anforderungen entspricht, sondern auch zukunftsweisend ist und zur Verbesserung der Infrastruktur und des Reisekomforts beiträgt.

ehs-punkt

Bauherr:
DB-InfraGO AG
Geschäftsbereich Personenbahnhöfe
Regionalbereich Südost

Leistungen:
Objektplanung
Tragwerksplanung
Technische Ausrüstung
Windgutachten
Taubenvergrämung
Bestandsnachrechnung
Detailvermessung
Sperrmanagement
Verkehrsplanung
Baustellenlogistik

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Eisenbahnüberführung Berlin

Eisenbahnüberführung Berlin

Ersatzneubau eines Kreuzungsbauwerks der Bahn in Berlin

Die von EHS durchgeführte Objektplanung für den Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks im Bereich des Karower Kreuzes in Berlin sieht eine erhöhte Gradiente und größere Öffnungsbreite vor, um die spätere Erschließung des geplanten Bahnhofs Karower Kreuz zu ermöglichen. Zunächst wird unter Berücksichtigung der betrieblichen Anforderungen die bestehende eingleisige, zweifeldrige Stahlbrücke sowie die zugehörigen Unterbauten aus Stahlbeton abgebrochen.

Der Ersatzneubau wird ebenfalls eingleisig ausgeführt und als einfeldrige Stahlfachwerkbrücke mit einer Stützweite von ca. 58 m konzipiert. Der Stahlüberbau wird komplett auf einer anliegenden Bahnfläche vorgefertigt und dann mithilfe von modularen Transport-Plattformen eingeschoben. Aufgrund der Gradientenerhöhung sind hinter den Widerlagern umfangreiche Stützbauwerke auf dem vorhandenen Bahndamm notwendig. Diese Stützbauwerke ermöglichen es, die Breite des Bahndamms beizubehalten, ohne dass eine Dammverbreiterung umfassende Eingriffe in die Grundstücke der Anrainer erforderlich macht. Aufgrund der Unterschiede zum Bestandsbauwerk ist eine Planfeststellung des Ersatzneubaus erforderlich.

Die Erschließung des Baufeldes erfolgt zum einen über die Boenkestraße und zum anderen gleisgebunden. Der Ersatzneubau wird während Sperrpausen durchgeführt.

Die Planung wurde als BIM-Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Planungspartner und Auftraggeber WSP erstellt.

ehs-punkt

Auftraggeber:
WSP Infrastructure Engineering GmbH

Bauherr:
DB-InfraGO AG

Leistungen:
Objektplanung

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Kreuzungsbauwerk Neuss

Kreuzungsbauwerk Neuss

Ersatzneubau eines Kreuzungsbauwerks der Bahn in Neuss

Die von EHS erstellte Objektplanung für den Ersatzneubau eines Kreuzungsbauwerks der Deutschen Bahn in Neuss sieht vor, dass der Neubau eine spätere Elektrifizierung der unterführten Strecke ermöglicht. Dies erfordert eine Erhöhung der Gradiente der überführten Strecke. Um die Anwohner vor der dadurch entstehenden zusätzlichen Lärmbelastung zu schützen, sind umfangreiche Anpassungen an den bestehenden Schallschutzwänden sowie zusätzliche neue Schallschutzwände notwendig.

Es ist geplant, das Bestandsbauwerk zunächst in einer Sperrpause abzubrechen. Der Ersatzneubau wird ein ca. 66 m langer Stahlbetonrahmen mit einer Stützweite von ca. 10 m sein. Er wird größtenteils in Nebenlage errichtet und nach dem Abbruch des Bestandes eingeschoben. Die Gründung des Ersatzneubaus erfolgt mittels einer Pfahlgründung, die teilweise zuvor in nächtlichen Zugpausen hergestellt wird. Die Andienung in urbaner Umgebung erfolgt sowohl über die angrenzenden städtischen Straßen als auch gleisgebunden. Aufgrund der umfassenden Änderungen am Bestand ist eine Planfeststellung erforderlich.

Die Planung wurde als BIM-Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Planungspartner und Auftraggeber WSP erstellt.

ehs-punkt

Auftraggeber:
WSP Infrastructure Engineering GmbH

Bauherr:
DB-InfraGO AG

Leistungen:
Objektplanung Lph 1–4

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Flutmuldenbrücke Ems

Brücke über die Vorflut der Ems

Entwurfsplanung des Ersatzneubaus mit BIM-Methodik

Die neue Brücke über die Flutmulde der Ems im Zuge der L 52 ersetzt das vormalige Bauwerk aus dem Jahr 1964, bei dem Spannstahl mit Spannungsrisskorrosionsgefahr festgestellt wurde. Das über 300 m lange Bauwerk befindet sich im Bereich der Emsauen mit FFH-Gebieten, darunter Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie einem europäischen Vogelschutzgebiet. 

Die neue Spannbetonbrücke wurde in Parallellage zum bestehenden Bauwerk als Spannbetonbrücke mit Vorschubrüstung hergestellt. Bei der Planung des Bauwerks wurde bei EHS erstmals die BIM-Methodik angewendet, u. a. auch zur „virtuellen Begehung“ des Bauwerks und zur Auswahl der Pfeiler der Pfeilergeometrien mit besonderem Gestaltungsanspruch.

ehs-punkt

Bauherr

NLStbV –
Niedersächsische
Landesbehörde für
Straßenbau und Verkehr

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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