Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Tunnel im Zuge der 8-streifigen Erweiterung der A 7

Der 2,23 km lange Lärmschutztunnel Altona unmittelbar hinter dem Elbtunnel quert vier innerstädtische Straßen sowie eine S-Bahnlinie der DB. Zur weitgehenden Entflechtung des innerstädtisch querenden Verkehrs von der Linienbaustelle wurden der Bauablauf und die Baulogistik der Gesamtmaßnahme neu geplant, so dass die Kreuzungsbauwerke vorgezogen hergestellt werden und der Verkehr vor der eigentlichen Linienbaustelle wieder ungestört über die Kreuzungsbauwerke fließen kann.

Die Kreuzungsbauwerke wurden zur Minimierung der Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A 7 in Schnellbauweise mit Spannbetonfertigteilen geplant. Für die Bestandsbrücken – mehrzellige längs- und quer vorgespannte Spannbetonhohlkästen –  wurde eine ZiE für die Querspanngliedsicherung erwirkt, da die Quervorspannung nach dem Teilabbruch für die im 1. BA unter Verkehr bleibenden Teilbauwerke noch erforderlich ist. Eine weitere ZiE war für die KPP im Bereich des geschlossenen Tunnelquerschnitts mit drückendem Grundwasser erforderlich.

Die DB-Brücke wurde für die Herstellung der neuen Tunnelmittelwand, auf der im Endzustand die Bestandsbrücke gelagert wird, auf zwei Stahlrahmenkonstruktionen umgelagert, um Baufreiheit für die Herstellung der Mittelwand zu erreichen. Die Auslagerung der Tiefgründungen beidseits der Bahnbrücke sowohl für Abfangkonstruktion als auch Endzustand, die Schiefwinkligkeit der Bahnquerung, die Erlangung einer UiG und ZiE für die Umlagerung sowie für die Änderung des Lagerungssystems im Endzustand bildeten die komplexen Randbedingungen für das Bauen eines zweizelligen Tunnels unter einer Bestandsbahnbrücke.

ehs-punkt

Bauherr

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Leistungen
Planung Kreuzungsbauwerke und Mustertunnelblöcke, Querspanngliedsicherung Bestand, ZiE, BIM

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Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Damaschkebrücke Kassel

Damaschkebrücke Kassel

Generalplanung für den Ersatzneubau

Die neue Damaschkebrücke überspannt mit 125 Metern Länge die Fulda in Kassel und übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Messehallen und Naherholungsgebiet Buga auf der östlichen Seite und dem westlichen Stadtgebiet. Sie ersetzt die Spannbetonhohlkastenbrücke aus dem Jahr 1962, die auf elf Tonnen beschränkt und ohne Rad- und Fußweg weder den Tragfähigkeits- noch den Verkehrsanforderungen gerecht wurde. 

Als dritte innerstädtische Straßenbrücke auch für Schwertransporte ist das in Parallellage erstellte Ersatzbauwerk zukunftsweisend bereits für eine spätere Nutzung durch die Straßenbahn ausgelegt und erhält neben breiten Rad- und Fußwegen Balkone und Bastionen zum Verweilen. Das schlanke Verbundtragwerk aus drei dichtgeschweißten Hohlkästen, die semiintegral je Kämpfer von 3 x 3 flach geneigten Baumstützen aus Stahlrohren getragen werden, fügt sich mit hoher Transparenz in die vom Wassersport geprägte Flusslandschaft ein. 

Die Belange des Natur- und Hochwasserschutzes wurden in der Planfeststellung umfassend berücksichtigt. Die flachen Neigungen der fluss- und landseitigen Rohrstützen machten nach genauer Analyse im statischen Bauprozessmodell die Ausbildung von Gelenken am Kopf- und Fußpunkt der Stützen erforderlich, die erst nach Herstellung der Verbundplatte und dem Absenken der Hilfsjoche zu biegesteifen Knoten ergänzt wurden. Die Gesamtplanungsleistungen umfassten auch die Bauoberleitung, Bauüberwachung sowie die Fertigungsüberwachung im Werk und auf der Baustelle.

Die Verkehrsanlage mit Kreisverkehrsplatz hat BUNG Dresden geplant.

ehs-punkt

Bauherr

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Stadt Kassel

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Evangelische Bank Kassel

Evangelische Bank Kassel

Erweiterung und Sanierung von zwei Bürogebäuden mit Konferenzzentrum

Das Bauvorhaben umfasst zwei bestehende Gebäude: ein denkmalgeschütztes Bürogebäude am Ständeplatz sowie das bestehende Bankgebäude mit zugehörigen Parkgaragen an der Seidlerstraße. Das Bankgebäude wird  baulich auf beiden Seiten mit bis zu sieben Geschossen ergänzt. Die beiden Gebäudeteile wurden durch eine neue Eingangshalle miteinander verbunden. Dieser Verbindungsbau ist durch eine tragende Sichtbetonstruktur sowie eine transparente Glasfassade geprägt und bildet das architektonische Bindeglied zwischen Alt- und Neubau.

Das Gebäude am Ständeplatz umfasst Erd- und Kellergeschoss, fünf Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Der Gebäudeteil Seidlerstraße umfasst drei Untergeschosse, im wesentlichen mit Garagennutzung, das Erdgschoss und vier Obergeschosse zur Büronutzung sowie ein Konferenzzentrum im vierten und fünften Obergeschoss.

Die Gesamtabmessungen des zusammenhängenden Baukörpers betragen 96 Meter in der Länge und 32 Meter in der Breite. Die neu errichteten Gebäudeteile verfügen über eine Bruttogrundfläche von rund 5.000 Quadratmetern bei einer maximalen Gebäudehöhe von 26 Metern.

Das ehemalige Bankgebäude wurde in Teilen zurückgebaut. Der verbleibende Stahlbetonskelettbau wurde freigelegt, statisch gesichert und umfassend saniert sowie baulich ergänzt. Darüber hinaus erfolgte eine Aufstockung entlang der Garde-du-Corps-Straße.

Das Gebäude am Ständeplatz, ein denkmalgeschützter Bau aus den 1950er Jahren, wurde im Zuge der Maßnahme behutsam umgebaut und über einen neu errichteten Verbindungsbau an das Bürogebäude angeschlossen.

ehs-punkt

Bauherr

Evangelische Bank eG
Kassel

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Umbau Stahlwerk Salzgitter

Umbau eines Stahlwerks im Zuge des SALCOS® -Programms

Objekt- und Tragwerksplanung in allen Leistungsphasen

Im Zuge des SALCOS-Programms (SALCOS® – Salzgitter Low CO2 Steelmaking) vollzieht die Salzgitter AG den Umbau des Stahlwerks der Salzgitter Flachstahl GmbH auf eine CO2-arme und klimafreundliche Stahlproduktion. Hierzu wird bis 2033 ein Investitionsvolumen von mehr als 2,0 Milliarden Euro umgesetzt.

EHS ist mit der Objekt- und Tragwerksplanung verschiedener wichtiger Bauteile der zukünftigen Anlagen beauftragt.  Die Bauteile verteilen sich auf verschiedene Baufelder und umfassen u. a. die Eisenerzanlieferung über eine Eisenbahnbrücke in Stahlbauweise mit integrierten Erzbunkern, das Materialhandling zum Transport und zur Aufbereitung von Rohstoff und Eisenpellets, die DRP-Anlage zur Umwandlung von Eisenerz in direktreduzierte Eisenpellets und die Elektrolyseanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Die Bauteile werden von EHS zudem in der Bauüberwachung begleitet.

Die DRP-Anlage ist ein wichtiger Teil des gesamten Umbaus und beinhaltet die Anlagen zur Umsetzung des sogenannten Direktreduktionsprozesses zur Aufbereitung von Eisenerz, bei dem Eisenerz durch Wasserstoff direkt im festen Zustand zu Eisen reduziert wird.

Im Juli 2024 wurde mit der 30 Stunden dauernden Betonage der Fundamentplatte des ungefähr 140 m hohen Reaktorturms, dem Herzstück der DRP-Anlage, ein wichtiger Schritt zur Übergabe der Fundamentierung an den Anlagenbau vollzogen. Das ca. 1.600 m² große und bis zu 2 m starke Fundament wurde in einem Zuge betoniert. Die Fundamentplatte lagert auf ca. 150 Großbohrpfählen mit bis zu 35 m Länge und Durchmessern zwischen 1,0 und 1,2 m und beinhaltet neben 3.200 m³ Beton auch 1.300 t Bewehrungsstahl. Mit diesen Dimensionen werden nach Fertigstellung der Anlage insgesamt Lasten von 32.000 t allein aus dem Reaktorturm und somit bis zu 8.000 t pro Fußpunkt aufgenommen.

ehs-punkt

Bauherr

Salzgitter Flachstahl GmbH

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Talbrücke Innerste

Innerstetalbrücke

Abbruch und Neubau der Brücke über die Innerste im Zuge der A 7 bei Hildesheim

Objekt- und Tragwerksplanung des Ersatzneubaus der Brücke über das Tal der Innerste im Zuge der Bundesautobahn A 7 südlich von Hildesheim. Eine durch EHS durchgeführte Nachrechnung der bestehenden Brücke über die Innerste hat erhebliche Defizite aufgezeigt, die einen Ersatzneubau der Brücke erforderlich machten. Die A 7 ist aktuell südlich von Hildesheim noch zweispurig ausgebaut, jedoch ist eine Erweiterung auf drei Spuren in Planung. Der Ersatzneubau wurde bereits für diesen Autobahnausbau ausgelegt.  In Fahrtrichtung Süden wird zudem die Einfädelungsspur der Anschlussstelle Salzgitter/Derneburg auf die neue Brücke geführt.

Die Innerstetalbrücke ist als dreifeldrige, semiintegrale Spannbetonbrücke konzipiert. Die schlanken Stützen beidseits der Innerste gehen mit Vouten am Kopf in den Überbau über. Der Querschnitt wurde als zweistegige Plattenbalkenkonstruktion entworfen. Neben den Planungen für den Neubau wurden auch die Planungen der Mittellängsverbauten, Spundwandkästen für die Pfeilerbaugruben und die Abbruchplanung durchgeführt. Hierfür kam ein kombiniertes Abbruch- und Traggerüst mit verschiedenen Querverschubzuständen der weitgespannten Rüstträger im Mittelfeld zum Einsatz.

Die Brücke befindet sich im schützenswerten Naturraum der Innerste (EU-Vogelschutzgebiet). Für den Bau über den Fluss mussten entsprechende Bautabuzonen in der Planung berücksichtigt werden.

ehs-punkt

Bauherr:
Niedersächsische
Landesbehörde
für Straßenbau und Verkehr
Hannover

Leistungen:
Objektplanung
Tragwerksplanung

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

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Personenüberführung Leipzig Connewitz

Personenüberführung Connewitz

Erweiterung der Personenüberführung Leipzig Connewitz

Im Bereich der Verkehrsstation Leipzig Connewitz wird eine bestehende Personenüberführung erweitert, sodass die S-Bahn-Station direkt mit der Endstelle der Stadtbahn verbunden wird. Darüber hinaus erhalten die beiden Stadtteile Lössnig und Connewitz durch die Erweiterung der Personenüberführung eine direkte Verbindung, welche durch die Bahnstrecke bisher unterbrochen war.

Die Erweiterung der Personenüberführung wird als barrierefreies BIM-Projekt geplant und erhält am Brückenanfang einen barrierefreien Zugang. Dieser Zugang grenzt unmittelbar an die Stadtbahnwendeschleife an. Im Bereich der Verkehrsstation sowie auf dem neu geplanten Vorplatz werden Fahrradabstellplätze eingerichtet. Der Vorplatz wird mit Sitzstufen gestaltet, um ein angenehmes Aufenthaltsklima zu schaffen.

EHS ist als Generalplaner für die Objekt-, Tragwerks- sowie 50-Hz-Planung verantwortlich. Zusätzlich wurde eine umfangreiche Erdungsplanung erstellt. Die Erweiterung wurde unter der Prämisse eines einheitlichen Erscheinungsbildes sowohl der bestehenden Personenüberführung als auch der geplanten Erweiterung konzipiert. Insbesondere die größeren Spannweiten des Überbaus und die im Grundriss abgewickelte Bauweise stellten hierbei wesentliche Herausforderungen des Projektes dar.

ehs-punkt

Bauherr:
DB InfraGO AG
Geschäftsbereich Personenbahnhöfe

Leistungen:
BIM Planungsleistungen
Objektplanung
Tragwerksplanung
technische Ausrüstung
Entwurfsvermessung

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Hallendach Hbf Dresden

Hallendach Hauptbahnhof Dresden

Erneuerung Membrandach und Verstärkung Bestandskonstruktion

Das bestehende Membrandach des Hauptbahnhofes in Dresden wies eine Vielzahl von Schäden auf, so dass es ersetzt werden musste. Der Austausch des gesamten Membrandaches des Hauptbahnhofs erfolgte unter laufendem Betrieb in einer anspruchsvollen innerstädtischen Lage, die sowohl technisches Geschick als auch urbane Sensibilität erforderte. Die Planung umfasste nicht nur die Baustellenlogistik und Umleitungen, sondern auch die sorgfältige Koordination der erforderlichen Sperrpausen, um den Betrieb des Bahnhofs so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.

Zusätzliche Bauelemente wurden im Dach eingebaut, wobei der Bestand nachgerechnet wurde, um die strukturelle Integrität zu gewährleisten. Der Bau erfolgte in mehreren sorgfältig geplanten Bauabschnitten, um eine reibungslose und effiziente Umsetzung zu ermöglichen. Im Dachtragwerk wurden innovative, drehbar gelagerte Stahlglaskonstruktionen entwickelt, sogenannte Skylights, die dazu dienen, den Abtrag von Schnee- und Eislasten zu optimieren. Ein durchdachtes Konzept für den Einsatz von Kränen zum Transport der großen Lasten der Skylights ins Dachtragwerk wurde ebenfalls entwickelt, um die Sicherheit und Effizienz während des Bauprozesses zu maximieren.

Das gesamte Projekt wurde als BIM-Projekt (Building Information Modeling) geplant. Ausgehend von einer Bestandsvermessung wurde der Bahnhof und Teile des Umfeldes dreidimensional dargestellt. In diesem Modell erfolgten alle weiteren Planungen, was eine hohe Genauigkeit und Integration aller baulichen Aspekte garantiert.. Die Planung berücksichtigt die wesentlichen Aspekte von Lean Construction, um Ressourceneffizienz und optimale Arbeitsabläufe zu gewährleisten.

Durch diese umfassende Herangehensweise wurde sichergestellt, dass der Austausch des Membrandaches des Hauptbahnhofs Dresden nicht nur den aktuellen Anforderungen entspricht, sondern auch zukunftsweisend ist und zur Verbesserung der Infrastruktur und des Reisekomforts beiträgt.

ehs-punkt

Bauherr:
DB-InfraGO AG
Geschäftsbereich Personenbahnhöfe
Regionalbereich Südost

Leistungen:
Objektplanung
Tragwerksplanung
Technische Ausrüstung
Windgutachten
Taubenvergrämung
Bestandsnachrechnung
Detailvermessung
Sperrmanagement
Verkehrsplanung
Baustellenlogistik

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

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Eisenbahnüberführung Berlin

Eisenbahnüberführung Berlin

Ersatzneubau eines Kreuzungsbauwerks der Bahn in Berlin

Die von EHS durchgeführte Objektplanung für den Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks im Bereich des Karower Kreuzes in Berlin sieht eine erhöhte Gradiente und größere Öffnungsbreite vor, um die spätere Erschließung des geplanten Bahnhofs Karower Kreuz zu ermöglichen. Zunächst wird unter Berücksichtigung der betrieblichen Anforderungen die bestehende eingleisige, zweifeldrige Stahlbrücke sowie die zugehörigen Unterbauten aus Stahlbeton abgebrochen.

Der Ersatzneubau wird ebenfalls eingleisig ausgeführt und als einfeldrige Stahlfachwerkbrücke mit einer Stützweite von ca. 58 m konzipiert. Der Stahlüberbau wird komplett auf einer anliegenden Bahnfläche vorgefertigt und dann mithilfe von modularen Transport-Plattformen eingeschoben. Aufgrund der Gradientenerhöhung sind hinter den Widerlagern umfangreiche Stützbauwerke auf dem vorhandenen Bahndamm notwendig. Diese Stützbauwerke ermöglichen es, die Breite des Bahndamms beizubehalten, ohne dass eine Dammverbreiterung umfassende Eingriffe in die Grundstücke der Anrainer erforderlich macht. Aufgrund der Unterschiede zum Bestandsbauwerk ist eine Planfeststellung des Ersatzneubaus erforderlich.

Die Erschließung des Baufeldes erfolgt zum einen über die Boenkestraße und zum anderen gleisgebunden. Der Ersatzneubau wird während Sperrpausen durchgeführt.

Die Planung wurde als BIM-Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Planungspartner und Auftraggeber WSP erstellt.

ehs-punkt

Auftraggeber:
WSP Infrastructure Engineering GmbH

Bauherr:
DB-InfraGO AG

Leistungen:
Objektplanung

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Kreuzungsbauwerk Neuss

Kreuzungsbauwerk Neuss

Ersatzneubau eines Kreuzungsbauwerks der Bahn in Neuss

Die von EHS erstellte Objektplanung für den Ersatzneubau eines Kreuzungsbauwerks der Deutschen Bahn in Neuss sieht vor, dass der Neubau eine spätere Elektrifizierung der unterführten Strecke ermöglicht. Dies erfordert eine Erhöhung der Gradiente der überführten Strecke. Um die Anwohner vor der dadurch entstehenden zusätzlichen Lärmbelastung zu schützen, sind umfangreiche Anpassungen an den bestehenden Schallschutzwänden sowie zusätzliche neue Schallschutzwände notwendig.

Es ist geplant, das Bestandsbauwerk zunächst in einer Sperrpause abzubrechen. Der Ersatzneubau wird ein ca. 66 m langer Stahlbetonrahmen mit einer Stützweite von ca. 10 m sein. Er wird größtenteils in Nebenlage errichtet und nach dem Abbruch des Bestandes eingeschoben. Die Gründung des Ersatzneubaus erfolgt mittels einer Pfahlgründung, die teilweise zuvor in nächtlichen Zugpausen hergestellt wird. Die Andienung in urbaner Umgebung erfolgt sowohl über die angrenzenden städtischen Straßen als auch gleisgebunden. Aufgrund der umfassenden Änderungen am Bestand ist eine Planfeststellung erforderlich.

Die Planung wurde als BIM-Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Planungspartner und Auftraggeber WSP erstellt.

ehs-punkt

Auftraggeber:
WSP Infrastructure Engineering GmbH

Bauherr:
DB-InfraGO AG

Leistungen:
Objektplanung Lph 1–4

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Hallertorbrücke Nürnberg

Hallertorbrücke Nürnberg

Grundhafte Instandsetzung eines denkmalgeschützten Bauwerks

Die Hallertorbrücke überspannt die Pegnitz im Stadtzentrum von Nürnberg. Heute besteht die Brücke aus insgesamt vier zu unterschiedlichen Zeitpunkten errichteten Brückenkonstruktionen. Das älteste Teilbauwerk wurde bereits 1697 als zweibogige Sandsteingewölbebrücke errichtet. Die späteren Anbauten aus Stahlbeton griffen die Bogenform auf.

Aufgrund von Undichtigkeiten der Fugen zwischen den einzelnen Teilbauwerken kam es im Laufe der Jahre zu massiven Feuchtigkeitsschäden im Inneren der Brücke. Als Lösung wurde eine zusätzliche durchlaufende Fahrbahnplatte oberhalb der bestehenden Konstruktion, quasi als Überdachung angeordnet. Die Platte hat zusätzlich eine lastverteilende Wirkung und stellt sicher, dass auch künftig die Lasten aus Individual- und Straßenbahnverkehr schadlos abgetragen werden können.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden umfangreiche Instandsetzungen und Verstärkungen der Brücke vorgenommen sowie eine zusätzliche Fußgängerunterführung im Widerlagerbereich der Brücke realisiert. Als Generalplaner hat EHS sämtliche Leistungen der Grundlagenermittlung, der Objekt-, Verkehrs- und Tragwerksplanung sowie der Bauoberleitung und Bauüberwachung übernommen.

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Bauherr

SÖR-Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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