Hennebergbrücke Braunschweig

Fuß- und Radwegbrücken im Bürgerpark Braunschweig

„Leise Brücken“ für die denkmalgeschützte Parkanlage

Der denkmalgeschützte Bürgerpark Braunschweig wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Gartenarchitekten Friedrich Kreiß als öffentliche Parkanlage angelegt. Das Bild des Parks wird durch mehrere künstlich angelegte Teiche, große Wiesenflächen und Gehölzpartien mit zum Teil fremdländischen Arten geprägt. Weitgeschwungene landschaftlich angelegte Wege führen durch den Park, dessen Gelände zum Teil künstlich modelliert worden ist. Der Flusslauf der Oker ist ebenfalls Teil der Anlage, wobei mehrere Brücken die durch die Oker getrennten Parkteile miteinander verbinden. 

Aufgrund starker Schäden mussten die bestehenden ursprünglich vorhandenen Holzbrücken im Zuge der Rad- und Fußwege „Hennebergweg“ und „Hoheworthweg“ ersetzt werden. Mit Rücksicht auf das denkmalgeschützte Parkumfeld sollte der Ersatzneubau nicht dominant, sondern zurückhaltend wirken. Gemäß dieser Vorgabe wurde von EHS eine einfeldrige Stahlkonstruktion entworfen, die sich durch ihre integrale Bauweise sehr schlank gestalten ließ. Die zuerst realisierte Hennebergbrücke wurde aufgrund ihrer Ästhetik im Gesamtentwurf und den Details für den Deutschen Brückenbaupreis 2018 nominiert. Hier eine Stimme aus der Jury:

»Es gibt nur wenig Fälle, wo man Ingenieuren beim Brückenentwurf zugestehen kann, dass sie alles richtig gemacht haben. Konsequente Gestaltung, perfekte Dimensionierung und hervorragende Ästhetik, so eine Brücke haben wir hier.«

Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach

ehs-punkt

Bauherr
Stadt Braunschweig

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aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Jagstbrücke Herbolzheim

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Paralleler Brückenneubau zur Entlastung einer historischen Straßenbrücke

Die Jagstbrücke Herbolzheim wurde als eigenständige Fuß- und Radwegverbindung parallel zur bestehenden historischen Straßenbogenbrücke errichtet. Grund hierfür war die Unmöglichkeit, die denkmalgeschützte Bestandsbrücke baulich zu verbreitern und sicherheitsgerecht anzupassen. 

Mit dem Neubau konnte die nutzbare Breite für Fußgänger und Radfahrer deutlich erhöht werden, wodurch insbesondere die Verkehrssicherheit im Mischverkehr entscheidend verbessert wurde. Die architektonische Gestaltung nimmt bewusst Bezug auf die bestehende Brücke, indem Pfeilerstellungen und bogenförmige Elemente in zeitgemäßer Form aufgegriffen werden. Markante Kelchstützen bilden dabei das zentrale gestalterische Merkmal. 

Im Zuge der Gründungsplanung wurden zusätzlich historische Gründungskämpfer gesichert und durch Spundwandkästen ertüchtigt. Neben den technischen Aspekten wurden Umwelt- und Naturschutz sowie Hochwasserschutzkonzepte berücksichtigt. Durch die gewählte robuste Stahlbetonkonstruktion ist eine hohe Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Die Brücke schließt verkehrlich die Untergriesheimer Straße an den Bahnhof Herbolzheim (Jagst) und den Kocher-Jagst-Radweg an.

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Bauherr
Stadt Neudenau

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen.

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Sanierung des Festungskranzes mit barrierearmer Erschließungslösung

Die Burg Hohenzollern zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Bauwerken Baden-Württembergs und wird jährlich Ziel von über 300.000 Besuchern. Aufgrund von Alterung, Witterungseinflüssen und konstruktiven Schäden wurde der Festungskranz mit seiner Bastionsmauer seit 2019 abschnittsweise instand gesetzt. Im Zuge der Sanierung wurden Mauerschäden behoben und die Erdbebensicherheit der Gesamtanlage durch Erdnägel und ergänzende Sicherungsmaßnahmen deutlich verbessert. Die Arbeiten erfolgten unter denkmalpflegerischen Anforderungen und in enger Abstimmung mit Fachbehörden und Fördermittelgebern.

Parallel entstand ein freistehender Aufzugsanbau mit Sockelbauwerk im Bereich der Schnarrwachtbastei, der zunächst als Lastenaufzug diente und anschließend zum Personenaufzug umgebaut wurde. Dadurch konnte die barrierearme Erschließung der oberen Ebenen der Burg deutlich verbessert werden. Die Anbindung an das Festungsterrain erfolgte über einen Stahlbetonsteg, dessen Gestaltung sich sensibel in die historische Umgebung einfügte. Die Kombination aus Erhalt der historischen Substanz und zeitgemäßer Barriereverbesserung steigerte langfristig den Besucherkomfort und die Betriebssicherheit.

Die Maßnahme wird in mehreren Bauabschnitten mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Millionen Euro umgesetzt. Die Arbeiten wurden auf Grund von Finanzierungsproblemen 2023 eingestellt. Die bis dahin entstandenen ertüchtigten Mauerwerksabschnitte sowie die tragenden Bauteile des Aufzuganbaus und des Sockels berücksichtigten die hohen Anforderungen des exponierten Standorts. 

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Bauherr
Burg Hohenzollern GbR

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen zwischen 2018 und 2023 im laufenden Betrieb mit komplexer Baustellenlogistik.

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

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Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Lärmschutztunnel Hamburg Altona

Tunnel im Zuge der 8-streifigen Erweiterung der A 7

Der 2,23 km lange Lärmschutztunnel Altona unmittelbar hinter dem Elbtunnel quert vier innerstädtische Straßen sowie eine S-Bahnlinie der DB. Zur weitgehenden Entflechtung des innerstädtisch querenden Verkehrs von der Linienbaustelle wurden der Bauablauf und die Baulogistik der Gesamtmaßnahme neu geplant, so dass die Kreuzungsbauwerke vorgezogen hergestellt werden und der Verkehr vor der eigentlichen Linienbaustelle wieder ungestört über die Kreuzungsbauwerke fließen kann.

Die Kreuzungsbauwerke wurden zur Minimierung der Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A 7 in Schnellbauweise mit Spannbetonfertigteilen geplant. Für die Bestandsbrücken – mehrzellige längs- und quer vorgespannte Spannbetonhohlkästen –  wurde eine ZiE für die Querspanngliedsicherung erwirkt, da die Quervorspannung nach dem Teilabbruch für die im 1. BA unter Verkehr bleibenden Teilbauwerke noch erforderlich ist. Eine weitere ZiE war für die KPP im Bereich des geschlossenen Tunnelquerschnitts mit drückendem Grundwasser erforderlich.

Die DB-Brücke wurde für die Herstellung der neuen Tunnelmittelwand, auf der im Endzustand die Bestandsbrücke gelagert wird, auf zwei Stahlrahmenkonstruktionen umgelagert, um Baufreiheit für die Herstellung der Mittelwand zu erreichen. Die Auslagerung der Tiefgründungen beidseits der Bahnbrücke sowohl für Abfangkonstruktion als auch Endzustand, die Schiefwinkligkeit der Bahnquerung, die Erlangung einer UiG und ZiE für die Umlagerung sowie für die Änderung des Lagerungssystems im Endzustand bildeten die komplexen Randbedingungen für das Bauen eines zweizelligen Tunnels unter einer Bestandsbahnbrücke.

ehs-punkt

Bauherr

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Leistungen
Planung Kreuzungsbauwerke und Mustertunnelblöcke, Querspanngliedsicherung Bestand, ZiE, BIM

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Damaschkebrücke Kassel

Damaschkebrücke Kassel

Generalplanung für den Ersatzneubau

Die neue Damaschkebrücke überspannt mit 125 Metern Länge die Fulda in Kassel und übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Messehallen und Naherholungsgebiet Buga auf der östlichen Seite und dem westlichen Stadtgebiet. Sie ersetzt die Spannbetonhohlkastenbrücke aus dem Jahr 1962, die auf elf Tonnen beschränkt und ohne Rad- und Fußweg weder den Tragfähigkeits- noch den Verkehrsanforderungen gerecht wurde. 

Als dritte innerstädtische Straßenbrücke auch für Schwertransporte ist das in Parallellage erstellte Ersatzbauwerk zukunftsweisend bereits für eine spätere Nutzung durch die Straßenbahn ausgelegt und erhält neben breiten Rad- und Fußwegen Balkone und Bastionen zum Verweilen. Das schlanke Verbundtragwerk aus drei dichtgeschweißten Hohlkästen, die semiintegral je Kämpfer von 3 x 3 flach geneigten Baumstützen aus Stahlrohren getragen werden, fügt sich mit hoher Transparenz in die vom Wassersport geprägte Flusslandschaft ein. 

Die Belange des Natur- und Hochwasserschutzes wurden in der Planfeststellung umfassend berücksichtigt. Die flachen Neigungen der fluss- und landseitigen Rohrstützen machten nach genauer Analyse im statischen Bauprozessmodell die Ausbildung von Gelenken am Kopf- und Fußpunkt der Stützen erforderlich, die erst nach Herstellung der Verbundplatte und dem Absenken der Hilfsjoche zu biegesteifen Knoten ergänzt wurden. Die Gesamtplanungsleistungen umfassten auch die Bauoberleitung, Bauüberwachung sowie die Fertigungsüberwachung im Werk und auf der Baustelle.

Die Verkehrsanlage mit Kreisverkehrsplatz hat BUNG Dresden geplant.

ehs-punkt

Bauherr

Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Stadt Kassel

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Hallertorbrücke Nürnberg

Hallertorbrücke Nürnberg

Grundhafte Instandsetzung eines denkmalgeschützten Bauwerks

Die Hallertorbrücke überspannt die Pegnitz im Stadtzentrum von Nürnberg. Heute besteht die Brücke aus insgesamt vier zu unterschiedlichen Zeitpunkten errichteten Brückenkonstruktionen. Das älteste Teilbauwerk wurde bereits 1697 als zweibogige Sandsteingewölbebrücke errichtet. Die späteren Anbauten aus Stahlbeton griffen die Bogenform auf.

Aufgrund von Undichtigkeiten der Fugen zwischen den einzelnen Teilbauwerken kam es im Laufe der Jahre zu massiven Feuchtigkeitsschäden im Inneren der Brücke. Als Lösung wurde eine zusätzliche durchlaufende Fahrbahnplatte oberhalb der bestehenden Konstruktion, quasi als Überdachung angeordnet. Die Platte hat zusätzlich eine lastverteilende Wirkung und stellt sicher, dass auch künftig die Lasten aus Individual- und Straßenbahnverkehr schadlos abgetragen werden können.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden umfangreiche Instandsetzungen und Verstärkungen der Brücke vorgenommen sowie eine zusätzliche Fußgängerunterführung im Widerlagerbereich der Brücke realisiert. Als Generalplaner hat EHS sämtliche Leistungen der Grundlagenermittlung, der Objekt-, Verkehrs- und Tragwerksplanung sowie der Bauoberleitung und Bauüberwachung übernommen.

ehs-punkt

Bauherr

SÖR-Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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