Talbrücke Innerste

Innerstetalbrücke

Abbruch und Neubau der Brücke über die Innerste im Zuge der A 7 bei Hildesheim

Objekt- und Tragwerksplanung des Ersatzneubaus der Brücke über das Tal der Innerste im Zuge der Bundesautobahn A 7 südlich von Hildesheim. Eine durch EHS durchgeführte Nachrechnung der bestehenden Brücke über die Innerste hat erhebliche Defizite aufgezeigt, die einen Ersatzneubau der Brücke erforderlich machten. Die A 7 ist aktuell südlich von Hildesheim noch zweispurig ausgebaut, jedoch ist eine Erweiterung auf drei Spuren in Planung. Der Ersatzneubau wurde bereits für diesen Autobahnausbau ausgelegt.  In Fahrtrichtung Süden wird zudem die Einfädelungsspur der Anschlussstelle Salzgitter/Derneburg auf die neue Brücke geführt.

Die Innerstetalbrücke ist als dreifeldrige, semiintegrale Spannbetonbrücke konzipiert. Die schlanken Stützen beidseits der Innerste gehen mit Vouten am Kopf in den Überbau über. Der Querschnitt wurde als zweistegige Plattenbalkenkonstruktion entworfen. Neben den Planungen für den Neubau wurden auch die Planungen der Mittellängsverbauten, Spundwandkästen für die Pfeilerbaugruben und die Abbruchplanung durchgeführt. Hierfür kam ein kombiniertes Abbruch- und Traggerüst mit verschiedenen Querverschubzuständen der weitgespannten Rüstträger im Mittelfeld zum Einsatz.

Die Brücke befindet sich im schützenswerten Naturraum der Innerste (EU-Vogelschutzgebiet). Für den Bau über den Fluss mussten entsprechende Bautabuzonen in der Planung berücksichtigt werden.

ehs-punkt

Bauherr:
Niedersächsische
Landesbehörde
für Straßenbau und Verkehr
Hannover

Leistungen:
Objektplanung
Tragwerksplanung

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen

Personenüberführung Leipzig Connewitz

Personenüberführung Connewitz

Erweiterung der Personenüberführung Leipzig Connewitz

Im Bereich der Verkehrsstation Leipzig Connewitz wird eine bestehende Personenüberführung erweitert, sodass die S-Bahn-Station direkt mit der Endstelle der Stadtbahn verbunden wird. Darüber hinaus erhalten die beiden Stadtteile Lössnig und Connewitz durch die Erweiterung der Personenüberführung eine direkte Verbindung, welche durch die Bahnstrecke bisher unterbrochen war.

Die Erweiterung der Personenüberführung wird als barrierefreies BIM-Projekt geplant und erhält am Brückenanfang einen barrierefreien Zugang. Dieser Zugang grenzt unmittelbar an die Stadtbahnwendeschleife an. Im Bereich der Verkehrsstation sowie auf dem neu geplanten Vorplatz werden Fahrradabstellplätze eingerichtet. Der Vorplatz wird mit Sitzstufen gestaltet, um ein angenehmes Aufenthaltsklima zu schaffen.

EHS ist als Generalplaner für die Objekt-, Tragwerks- sowie 50-Hz-Planung verantwortlich. Zusätzlich wurde eine umfangreiche Erdungsplanung erstellt. Die Erweiterung wurde unter der Prämisse eines einheitlichen Erscheinungsbildes sowohl der bestehenden Personenüberführung als auch der geplanten Erweiterung konzipiert. Insbesondere die größeren Spannweiten des Überbaus und die im Grundriss abgewickelte Bauweise stellten hierbei wesentliche Herausforderungen des Projektes dar.

ehs-punkt

Bauherr:
DB InfraGO AG
Geschäftsbereich Personenbahnhöfe

Leistungen:
BIM Planungsleistungen
Objektplanung
Tragwerksplanung
technische Ausrüstung
Entwurfsvermessung

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen

Eisenbahnüberführung Berlin

Eisenbahnüberführung Berlin

Ersatzneubau eines Kreuzungsbauwerks der Bahn in Berlin

Die von EHS durchgeführte Objektplanung für den Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks im Bereich des Karower Kreuzes in Berlin sieht eine erhöhte Gradiente und größere Öffnungsbreite vor, um die spätere Erschließung des geplanten Bahnhofs Karower Kreuz zu ermöglichen. Zunächst wird unter Berücksichtigung der betrieblichen Anforderungen die bestehende eingleisige, zweifeldrige Stahlbrücke sowie die zugehörigen Unterbauten aus Stahlbeton abgebrochen.

Der Ersatzneubau wird ebenfalls eingleisig ausgeführt und als einfeldrige Stahlfachwerkbrücke mit einer Stützweite von ca. 58 m konzipiert. Der Stahlüberbau wird komplett auf einer anliegenden Bahnfläche vorgefertigt und dann mithilfe von modularen Transport-Plattformen eingeschoben. Aufgrund der Gradientenerhöhung sind hinter den Widerlagern umfangreiche Stützbauwerke auf dem vorhandenen Bahndamm notwendig. Diese Stützbauwerke ermöglichen es, die Breite des Bahndamms beizubehalten, ohne dass eine Dammverbreiterung umfassende Eingriffe in die Grundstücke der Anrainer erforderlich macht. Aufgrund der Unterschiede zum Bestandsbauwerk ist eine Planfeststellung des Ersatzneubaus erforderlich.

Die Erschließung des Baufeldes erfolgt zum einen über die Boenkestraße und zum anderen gleisgebunden. Der Ersatzneubau wird während Sperrpausen durchgeführt.

Die Planung wurde als BIM-Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Planungspartner und Auftraggeber WSP erstellt.

ehs-punkt

Auftraggeber:
WSP Infrastructure Engineering GmbH

Bauherr:
DB-InfraGO AG

Leistungen:
Objektplanung

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen

Kreuzungsbauwerk Neuss

Kreuzungsbauwerk Neuss

Ersatzneubau eines Kreuzungsbauwerks der Bahn in Neuss

Die von EHS erstellte Objektplanung für den Ersatzneubau eines Kreuzungsbauwerks der Deutschen Bahn in Neuss sieht vor, dass der Neubau eine spätere Elektrifizierung der unterführten Strecke ermöglicht. Dies erfordert eine Erhöhung der Gradiente der überführten Strecke. Um die Anwohner vor der dadurch entstehenden zusätzlichen Lärmbelastung zu schützen, sind umfangreiche Anpassungen an den bestehenden Schallschutzwänden sowie zusätzliche neue Schallschutzwände notwendig.

Es ist geplant, das Bestandsbauwerk zunächst in einer Sperrpause abzubrechen. Der Ersatzneubau wird ein ca. 66 m langer Stahlbetonrahmen mit einer Stützweite von ca. 10 m sein. Er wird größtenteils in Nebenlage errichtet und nach dem Abbruch des Bestandes eingeschoben. Die Gründung des Ersatzneubaus erfolgt mittels einer Pfahlgründung, die teilweise zuvor in nächtlichen Zugpausen hergestellt wird. Die Andienung in urbaner Umgebung erfolgt sowohl über die angrenzenden städtischen Straßen als auch gleisgebunden. Aufgrund der umfassenden Änderungen am Bestand ist eine Planfeststellung erforderlich.

Die Planung wurde als BIM-Projekt in Zusammenarbeit mit unserem Planungspartner und Auftraggeber WSP erstellt.

ehs-punkt

Auftraggeber:
WSP Infrastructure Engineering GmbH

Bauherr:
DB-InfraGO AG

Leistungen:
Objektplanung Lph 1–4

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen

Hallertorbrücke Nürnberg

Hallertorbrücke Nürnberg

Grundhafte Instandsetzung eines denkmalgeschützten Bauwerks

Die Hallertorbrücke überspannt die Pegnitz im Stadtzentrum von Nürnberg. Heute besteht die Brücke aus insgesamt vier zu unterschiedlichen Zeitpunkten errichteten Brückenkonstruktionen. Das älteste Teilbauwerk wurde bereits 1697 als zweibogige Sandsteingewölbebrücke errichtet. Die späteren Anbauten aus Stahlbeton griffen die Bogenform auf.

Aufgrund von Undichtigkeiten der Fugen zwischen den einzelnen Teilbauwerken kam es im Laufe der Jahre zu massiven Feuchtigkeitsschäden im Inneren der Brücke. Als Lösung wurde eine zusätzliche durchlaufende Fahrbahnplatte oberhalb der bestehenden Konstruktion, quasi als Überdachung angeordnet. Die Platte hat zusätzlich eine lastverteilende Wirkung und stellt sicher, dass auch künftig die Lasten aus Individual- und Straßenbahnverkehr schadlos abgetragen werden können.

Im Zuge der Baumaßnahme wurden umfangreiche Instandsetzungen und Verstärkungen der Brücke vorgenommen sowie eine zusätzliche Fußgängerunterführung im Widerlagerbereich der Brücke realisiert. Als Generalplaner hat EHS sämtliche Leistungen der Grundlagenermittlung, der Objekt-, Verkehrs- und Tragwerksplanung sowie der Bauoberleitung und Bauüberwachung übernommen.

ehs-punkt

Bauherr

SÖR-Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen

Hennebergbrücke Braunschweig

Fuß- und Radwegbrücken im Bürgerpark Braunschweig

„Leise Brücken“ für die denkmalgeschützte Parkanlage

Der denkmalgeschützte Bürgerpark Braunschweig wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen des Gartenarchitekten Friedrich Kreiß als öffentliche Parkanlage angelegt. Das Bild des Parks wird durch mehrere künstlich angelegte Teiche, große Wiesenflächen und Gehölzpartien mit zum Teil fremdländischen Arten geprägt. Weitgeschwungene landschaftlich angelegte Wege führen durch den Park, dessen Gelände zum Teil künstlich modelliert worden ist. Der Flusslauf der Oker ist ebenfalls Teil der Anlage, wobei mehrere Brücken die durch die Oker getrennten Parkteile miteinander verbinden. 

Aufgrund starker Schäden mussten die bestehenden ursprünglich vorhandenen Holzbrücken im Zuge der Rad- und Fußwege „Hennebergweg“ und „Hoheworthweg“ ersetzt werden. Mit Rücksicht auf das denkmalgeschützte Parkumfeld sollte der Ersatzneubau nicht dominant, sondern zurückhaltend wirken. Gemäß dieser Vorgabe wurde von EHS eine einfeldrige Stahlkonstruktion entworfen, die sich durch ihre integrale Bauweise sehr schlank gestalten ließ. Die zuerst realisierte Hennebergbrücke wurde aufgrund ihrer Ästhetik im Gesamtentwurf und den Details für den Deutschen Brückenbaupreis 2018 nominiert. Hier eine Stimme aus der Jury:

»Es gibt nur wenig Fälle, wo man Ingenieuren beim Brückenentwurf zugestehen kann, dass sie alles richtig gemacht haben. Konsequente Gestaltung, perfekte Dimensionierung und hervorragende Ästhetik, so eine Brücke haben wir hier.«

Prof. Dr.-Ing. Manfred Curbach

ehs-punkt

Bauherr
Stadt Braunschweig

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen

Flutmuldenbrücke Ems

Brücke über die Vorflut der Ems

Entwurfsplanung des Ersatzneubaus mit BIM-Methodik

Die neue Brücke über die Flutmulde der Ems im Zuge der L 52 ersetzt das vormalige Bauwerk aus dem Jahr 1964, bei dem Spannstahl mit Spannungsrisskorrosionsgefahr festgestellt wurde. Das über 300 m lange Bauwerk befindet sich im Bereich der Emsauen mit FFH-Gebieten, darunter Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie einem europäischen Vogelschutzgebiet. 

Die neue Spannbetonbrücke wurde in Parallellage zum bestehenden Bauwerk als Spannbetonbrücke mit Vorschubrüstung hergestellt. Bei der Planung des Bauwerks wurde bei EHS erstmals die BIM-Methodik angewendet, u. a. auch zur „virtuellen Begehung“ des Bauwerks und zur Auswahl der Pfeiler der Pfeilergeometrien mit besonderem Gestaltungsanspruch.

ehs-punkt

Bauherr

NLStbV –
Niedersächsische
Landesbehörde für
Straßenbau und Verkehr

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen

Jagstbrücke Herbolzheim

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Jagstbrücke Herbolzheim – Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke

Paralleler Brückenneubau zur Entlastung einer historischen Straßenbrücke

Die Jagstbrücke Herbolzheim wurde als eigenständige Fuß- und Radwegverbindung parallel zur bestehenden historischen Straßenbogenbrücke errichtet. Grund hierfür war die Unmöglichkeit, die denkmalgeschützte Bestandsbrücke baulich zu verbreitern und sicherheitsgerecht anzupassen. 

Mit dem Neubau konnte die nutzbare Breite für Fußgänger und Radfahrer deutlich erhöht werden, wodurch insbesondere die Verkehrssicherheit im Mischverkehr entscheidend verbessert wurde. Die architektonische Gestaltung nimmt bewusst Bezug auf die bestehende Brücke, indem Pfeilerstellungen und bogenförmige Elemente in zeitgemäßer Form aufgegriffen werden. Markante Kelchstützen bilden dabei das zentrale gestalterische Merkmal. 

Im Zuge der Gründungsplanung wurden zusätzlich historische Gründungskämpfer gesichert und durch Spundwandkästen ertüchtigt. Neben den technischen Aspekten wurden Umwelt- und Naturschutz sowie Hochwasserschutzkonzepte berücksichtigt. Durch die gewählte robuste Stahlbetonkonstruktion ist eine hohe Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Die Brücke schließt verkehrlich die Untergriesheimer Straße an den Bahnhof Herbolzheim (Jagst) und den Kocher-Jagst-Radweg an.

ehs-punkt

Bauherr
Stadt Neudenau

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen.

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen

Hochmoselbrücke

Hochmoselbruecke EHS

Hochmoselbrücke

Der neue Hochmoselübergang überführt auf einer Länge von 1.700 Metern die vierstreifige B 50 über das tief eingeschnittene Moseltal. Mit einer Höhe von 160 Metern über Grund und Einzelstützweiten bis 209,5 Metern befindet sich die Hochmoselbrücke im Grenzbereich der Brückenbaunormen. Geologisch anspruchsvoll ist die Brücke am Westufer der Mosel in einem rutschgefährdeten Steilhang tief gegründet. 

Die schlanken Pfeiler erfahren neben hohen Windbeanspruchungen auch eine Anregung durch wirbelerregte Querschwingungen, die in der Bauphase maßgebend wurden und über in Windkanalversuchen optimierte Spoiler in Form von Gerüstkuben vermieden werden konnten. Die Planung der hohen Pfeiler erfolgte an einem mit dem Planungsbüro des Überbaus zusammen entwickelten Gesamtmodell, in dem mit nichtlinearen Methoden die Steifigkeiten und die Verteilung der Horizontalkräfte sowie die Effekte aus Theorie II. Ordnung für die Einzelbemessung der Pfeiler ermittelt wurden. 

Im Steilhang waren umfangreiche Baugrubensicherungen zur Stabilisierung zu planen, in denen die Pfeiler mit Pfahllängen von bis zu 50 Metern Länge gegründet wurden.

ehs-punkt

Bauherr

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

Planung im Auftrag der Porr GmbH & Co. KGaA Ingenieurbau ZNL Berlin

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen

Talbrücke Angerbach

Talbrücke Angerbach

Entwurf, Genehmigungsstatik und Ausschreibung für eine weitgespannte semiintegrale Verbundbrücke

Im Neubauabschnitt der A 44 zwischen Ratingen und Velbert quert die Angerbachtalbrücke das tief eingeschnittene Tal des Angerbachs mit einer Bahnlinie sowie einer Verbindungsstraße. Die semiintegrale, fünffeldrige Stahlverbundhohlkastenbrücke hat eine Gesamtlänge von 384 Metern und eine maximale Einzelstützweite von 86 Metern . 

Der Überbau ist über V-förmige auf den Pfeilerschaft mit Spanngliedern gespannte Pfeilerköpfe mit den Stahlbetonpfeilern verbunden. Der Stahlquerschnitt wurde im Taktschieben eingeschoben. Die umweltfachlichen Anforderungen aus der Planfeststellung führten auf Grund von Tabuzonen und einem eingeschränkten Baufeld zu erhöhten Anforderungen an die Baulogistikplanung. 

Die Planung umfasste ergänzend u. a. Hangsicherungsmaßnahmen, Verbauten im beschränkten Baufeld, Standsicherheitsuntersuchungen für die wassertechnischen Beckenanlagen, ein Baulogistikkonzept für die Zugänglichkeit im Steilhang sowie Spritzschutzwände auf der Brücke.

ehs-punkt

Bauherr
DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

Unsere Highlight-Referenzen

Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
» mehr lesen

Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
» mehr lesen

Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
» mehr lesen