Westendturm Kassel

Westendturm Kassel

Neubau eines Wohnhochhauses

Im Rahmen des Bauvorhabens wurde ein Hochhaus mit einer Grundfläche von etwa 18 Metern Breite und 25 Metern Länge errichtet. Das Gebäude umfasst ein Erdgeschoss mit Lobby sowie elf darüberliegende Obergeschosse und erreicht eine Gesamthöhe von 33 Metern über Geländeoberkante. Die Gründung erfolgte flach, wobei die Tiefgarage mit Elementwänden in wasserundurchlässiger Qualität ausgeführt wurde.

Die tragenden Bauteile des Hochbaus, bestehend aus Wänden und Stützen, wurden aus normalfestem Beton hergestellt. Aufgrund der unterschiedlichen Geometrien und Versätze zwischen den vertikalen Bauteilen der Tiefgarage und den darüberliegenden Geschossen war im Erdgeschoss eine Abfangung der aussteifenden Wände erforderlich. Die Gebäudeaussteifung erfolgt über Deckenscheiben und den zentralen Erschließungskern und bleibt trotz der konstruktiven Besonderheiten unbeeinträchtigt.

Der obere Gebäudeabschluss wird teils durch die Terrasse des Penthauses und teils durch ein Flachdach im übrigen Hochhausbereich gebildet. Punktgestützte Balkone sind an den Nord-, West- und Südseiten angeordnet.

ehs-punkt

Bauherrr

GWH Bauprojekte GmbH
Frankfurt am Main

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Aktuelle Themen
aus dem Projektumfeld

Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Logistikhalle Neu Wulmstorf

Logistikhalle Neu Wulmsdorf

Neubau einer Industriehalle mit Bürotrakt

Im Rahmen des Bauvorhabens wurde eine Industriehalle mit angeschlossenem Bürogebäude in Fertigteilbauweise errichtet. Die Halle weist eine Grundfläche von 168 m × 112 m auf und ist als eingeschossiger Bau mit einer lichten Höhe von ca. 15 m konzipiert. In einem Hallenschiff wurde eine Mezzanine-Ebene auf ca. 4 m Höhe integriert.

Unmittelbar an die Halle angeschlossen ist ein fünfgeschossiger Bürotrakt mit zusätzlichem Erdgeschoss. Ergänzend wurde ein zweigeschossiger Anbau mit einer Mischnutzung und den Abmessungen 48 m × 45 m realisiert. Die Halle wird durch ein aufgeständertes Vordach ergänzt.

Ein räumlich separiertes Gefahrstofflager wurde ebenfalls neu errichtet. Es handelt sich um eine eingeschossige Fertigteilhalle mit den Abmessungen 43 m × 22 m, ergänzt durch ein Vordach mit 15 m × 4 m.

Alle Baukörper wurden in Fertigteilbauweise geplant und ausgeführt.

Die Tragstruktur besteht aus:

  • Vorgespannten Dachbindern
  • Pi-Decken
  • Unterzügen und Konsolen
  • Tragenden Fertigteilwänden und Kragstützen

Die Lastabtragung erfolgt über Streifen- und Einzelfundamente, welche die vertikalen Lasten aus Stützen, Wänden und aussteifenden Treppenhauskernen in den Baugrund ableiten.

ehs-punkt

Bauherr

Kroop & Co. Transport + Logistik GmbH
Neu Wulmsdorf

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Bürogebäude Kassel

Bürogebäude Kassel

Neubau eines Bürogebäudes mit Gastronomie

Der Neubau umfasst sechs Obergeschosse, das Erdgeschoss sowie ein Untergeschoss. Das Gebäude wurde in Stahlbeton-Skelettbauweise mit den tragenden Treppenhauswänden und Stahlbetonstützen in den Außenwänden geplant. Die Außenwände bestehen aus nichttragenden Holzständerwänden mit einer Holzfassade. Die Stahlbetonstützen sind in diese integriert, so dass keine störenden Stützen in den Büroräumen stehen.

Das Bauvorhaben wird als nachhaltiges Gebäude gemäß DGNB / QNG zertifiziert.

Die Verwendung von Holz in der Gebäudeklasse 5 erforderte eine sorgfältige Planung und eine enge Zusammenarbeit zwischen der Tragwerks- und Brandschutzplanung.

ehs-punkt

Bauherr

EHS Immobilien GmbH
Kassel

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Grundschule Groß Berkel

Grundschule Groß Berkel

Erweiterungsneubau einer Grundschule in Holz-/Hybridbauweise

Der Erweiterungsneubau der Grundschule ist ein zweigeschossiges Gebäude mit Teilunterkellerung. Das Kellergeschoss sowie die Eingangshalle im Erdgeschoss wurden in Stahlbetonbauweise ausgeführt. Die übrigen Gebäudeteile in Holzbauweise mit Massivholzdecken und Holz-Ständerwänden (hybride Bauweise). Die Deckenspannweiten des Holzbaus betragen bis zu 8,4 m.

Das Dach ist als Satteldach mit Sparren und Pfetten konstruiert und verfügt im Firstbereich über ein durchgehendes Lichtband zur natürlichen Belichtung.

Der Keller wurde als wasserundurchlässige Konstruktion (WU-Bauweise) geplant. Der Neubau ist über Verbindungsbauten mit dem bestehenden Schulgebäude verbunden. Die Bauausführung erfolgte im laufenden Schulbetrieb, sodass der Unterrichtsbetrieb durchgehend gewährleistet werden konnte.

Zur Planungsaufgabe gehört außerdem der Umbau eines eingeschossigen und unmittelbar angrenzenden Nachbargebäudes in massiver Bauweise.

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Bauherr

Flecken Aerzen

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Querverschub erfolgreich durchgeführt

Der Neubau der A45-Talbrücke Rinsdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein macht große Fortschritte.
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Umbau Stahlwerk Salzgitter

Umbau eines Stahlwerks im Zuge des SALCOS® -Programms

Objekt- und Tragwerksplanung in allen Leistungsphasen

Im Zuge des SALCOS-Programms (SALCOS® – Salzgitter Low CO2 Steelmaking) vollzieht die Salzgitter AG den Umbau des Stahlwerks der Salzgitter Flachstahl GmbH auf eine CO2-arme und klimafreundliche Stahlproduktion. Hierzu wird bis 2033 ein Investitionsvolumen von mehr als 2,0 Milliarden Euro umgesetzt.

EHS ist mit der Objekt- und Tragwerksplanung verschiedener wichtiger Bauteile der zukünftigen Anlagen beauftragt.  Die Bauteile verteilen sich auf verschiedene Baufelder und umfassen u. a. die Eisenerzanlieferung über eine Eisenbahnbrücke in Stahlbauweise mit integrierten Erzbunkern, das Materialhandling zum Transport und zur Aufbereitung von Rohstoff und Eisenpellets, die DRP-Anlage zur Umwandlung von Eisenerz in direktreduzierte Eisenpellets und die Elektrolyseanlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Die Bauteile werden von EHS zudem in der Bauüberwachung begleitet.

Die DRP-Anlage ist ein wichtiger Teil des gesamten Umbaus und beinhaltet die Anlagen zur Umsetzung des sogenannten Direktreduktionsprozesses zur Aufbereitung von Eisenerz, bei dem Eisenerz durch Wasserstoff direkt im festen Zustand zu Eisen reduziert wird.

Im Juli 2024 wurde mit der 30 Stunden dauernden Betonage der Fundamentplatte des ungefähr 140 m hohen Reaktorturms, dem Herzstück der DRP-Anlage, ein wichtiger Schritt zur Übergabe der Fundamentierung an den Anlagenbau vollzogen. Das ca. 1.600 m² große und bis zu 2 m starke Fundament wurde in einem Zuge betoniert. Die Fundamentplatte lagert auf ca. 150 Großbohrpfählen mit bis zu 35 m Länge und Durchmessern zwischen 1,0 und 1,2 m und beinhaltet neben 3.200 m³ Beton auch 1.300 t Bewehrungsstahl. Mit diesen Dimensionen werden nach Fertigstellung der Anlage insgesamt Lasten von 32.000 t allein aus dem Reaktorturm und somit bis zu 8.000 t pro Fußpunkt aufgenommen.

ehs-punkt

Bauherr

Salzgitter Flachstahl GmbH

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Getreidesilo Neuss

Planung eines Getreidesilos

Höchstes Gebäude der Stadt Neuss am Rhein in Gleitbauweise errichtet

Auf dem Betriebsgelände der Plangemühle in Neuss am Rhein wurde ein neues Getreidesilo gebaut. Mit einer Höhe von 80 m ist es nunmehr das höchste Gebäude der Stadt. 

Errichtet wurde das Silo in Gleitbauweise. Bei dieser Bauweise wird die Schalung kontinuierlich nach oben geschoben und der Beton durchgehend im 24-Stunden-Betrieb eingebracht. Diese Bauweise bietet große Kosten- und Zeitvorteile, stellt aber auch hohe Ansprüche an die Planung und den Baubetrieb. EHS übernahm in diesem Projekt die Planung und die Beratung des Bauherrn in bautechnologischer Hinsicht.

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Bauherr

Plange GmbH

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Feuer- und Rettungswache Wolfsburg

Feuer- und Rettungswache Wolfsburg

Neubau einer der modernsten Feuerwachen Deutschlands

Die Hauptwache der Berufsfeuerwehr Wolfsburg ist mit ihrer Fertigstellung im Jahr 2026 eine der modernsten Feuerwachen Deutschlands. Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf mehr als 100 Mio. Euro, die von der Stadt Wolfsburg investiert werden. Der Neubau entsteht in direkter Nachbarschaft der alten Feuerwache von 1956 und ersetzt diese vollständig.

Der Neubau mit einer Grundfläche von ca. 18.000 m² besteht aus zwei Gebäudeteilen, einem Hauptgebäude mit E-förmigem Grundriss und bis zu vier Obergeschossen sowie einem I-förmigen Werkstattriegel, der über Verbindungsbrücken erschlossen wird. Die Grundrissabmessungen betragen ca. 150 x 50 m beim Hauptgebäude sowie 150 x 18 m beim I-förmigen Bauteil.

Das Hauptgebäude beinhaltet mehrere Fahrzeughallen, die Leitstelle sowie Foyer und Verwaltungsbereiche. Der Werkstattriegel beinhaltet diverse Werkstätten sowie zwei Parkgeschosse. Das Gebäude wird mit einer Stahlbetonfertigteilfassade in den unteren sowie einer Metallfassade in den oberen Geschossen versehen. Auf den begrünten Dächern befinden sich PV-Paneele, die zu einer Reduktion des Energiebedarfs beitragen.

Die Tragstruktur wird vollständig in Stahlbeton errichtet und aufgrund der Komplexität des Lastabtrags als 3D-Gesamtmodell berechnet. Ergänzende Untersuchungen zu Auswirkungen von Zwangsbeanspruchungen ermöglichen eine fugenlose Bauweise in Längsrichtung. Die Gründung erfolgt zum Teil über eine tragende Bodenplatte, im Bereich der Fahrzeughallen über Streifen- und Einzelfundamente.

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Bauherr

Stadt Wolfsburg
Geschäftsbereich Hochbau

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Burg Hohenzollern – Instandsetzung Bastionsmauer und Neubau Aufzug

Sanierung des Festungskranzes mit barrierearmer Erschließungslösung

Die Burg Hohenzollern zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Bauwerken Baden-Württembergs und wird jährlich Ziel von über 300.000 Besuchern. Aufgrund von Alterung, Witterungseinflüssen und konstruktiven Schäden wurde der Festungskranz mit seiner Bastionsmauer seit 2019 abschnittsweise instand gesetzt. Im Zuge der Sanierung wurden Mauerschäden behoben und die Erdbebensicherheit der Gesamtanlage durch Erdnägel und ergänzende Sicherungsmaßnahmen deutlich verbessert. Die Arbeiten erfolgten unter denkmalpflegerischen Anforderungen und in enger Abstimmung mit Fachbehörden und Fördermittelgebern.

Parallel entstand ein freistehender Aufzugsanbau mit Sockelbauwerk im Bereich der Schnarrwachtbastei, der zunächst als Lastenaufzug diente und anschließend zum Personenaufzug umgebaut wurde. Dadurch konnte die barrierearme Erschließung der oberen Ebenen der Burg deutlich verbessert werden. Die Anbindung an das Festungsterrain erfolgte über einen Stahlbetonsteg, dessen Gestaltung sich sensibel in die historische Umgebung einfügte. Die Kombination aus Erhalt der historischen Substanz und zeitgemäßer Barriereverbesserung steigerte langfristig den Besucherkomfort und die Betriebssicherheit.

Die Maßnahme wird in mehreren Bauabschnitten mit einem Gesamtvolumen von rund 17 Millionen Euro umgesetzt. Die Arbeiten wurden auf Grund von Finanzierungsproblemen 2023 eingestellt. Die bis dahin entstandenen ertüchtigten Mauerwerksabschnitte sowie die tragenden Bauteile des Aufzuganbaus und des Sockels berücksichtigten die hohen Anforderungen des exponierten Standorts. 

ehs-punkt

Bauherr
Burg Hohenzollern GbR

Leistungen
EHS begleitete als Generalplaner, inklusive der Bauoberleitung und Bauüberwachung die Baumaßnahmen zwischen 2018 und 2023 im laufenden Betrieb mit komplexer Baustellenlogistik.

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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Trainingszentrum Holzminden

Stiebel Eltron Holzminden

Neubau eines Trainings- und Kommunikationszentrums

Der Neubau umfasst im Erd- und Obergeschoss Schulungs- und Besprechungsräume sowie eine Kantine im Erdgeschoss. Die Tragstruktur des Gebäudes wurde in Stahlbetonbauweise mit punktgestützten Flachdecken ausgeführt. In den Bereichen Büro, Kantine und Technik wurden teilweise Stützenkopfverstärkungen vorgesehen. Über der Eingangshalle kommen Unterzugs- bzw. Rippendecken zum Einsatz, die als vorgespannte Halbfertigteile mit Ortbetonergänzungen hergestellt wurden.

Zur Minimierung von Verformungen bei der Nutzung mobiler Trennwände wurden über den Schulungsräumen vorgespannte Flachdecken eingesetzt. Im zweigeschossigen Foyer verbindet eine skulptural ausgeformte Freitreppe das Erdgeschoss mit dem Obergeschoss. Die Treppe besteht aus einer räumlichen Tragstruktur und ist gewendelt ausgebildet.

Die Bauwerksgründung erfolgt aufgrund des aufgefüllten Baugrunds über Bohrpfähle mit zusätzlichen Fundamentverstärkungen in den Bereichen der Lasteinleitung. Zwischen den Pfählen ist die Bodenplatte freitragend ausgebildet.

Das Gebäude wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert und mit dem Platinstandard ausgezeichnet.

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Bauherr

Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
(Holzminden)

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

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Bombenfund in der Fulda

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Grand Tower Frankfurt a. M.

Grand Tower Frankfurt a. M.

Neubau eines Wohn- und Geschäftshochhauses

Der Grand Tower, vormals als Tower 2 bezeichnet, wurde im Jahr 2020 im Europaviertel in Frankfurt am Main fertiggestellt. Mit einer Gesamthöhe von rund 180 Metern über Gelände zählt das Gebäude zu den höchsten Wohnhochhäusern Deutschlands. Es umfasst zwei Untergeschosse, ein Erdgeschoss, 47 Obergeschosse sowie vier Technikgeschosse im Bereich des Turmkopfes.

Unmittelbar an das Hochhaus angeschlossen ist ein Parkhaus mit insgesamt zwölf Ebenen, von denen drei unterirdisch angeordnet sind. Beide Baukörper sind einschließlich Bodenplatte konstruktiv miteinander verbunden.

Das Hochhaus wurde in konventioneller Stahlbetonskelettbauweise mit zweiachsig gespannten Decken errichtet. Die Aussteifung erfolgt über den zentralen Gebäudekern sowie über sternförmig im Grundriss angeordnete Wandscheiben, die als Outrigger wirken und eine hohe horizontale Steifigkeit des Gesamtbauwerks gewährleisten.

Die statischen Nachweise der Standsicherheit wurden auf Basis eines räumlichen Gesamtmodells für Hoch- und Parkhaus geführt.

Die Gründung des Hochhauses erfolgt über eine kombinierte Pfahl-Platten-Gründung (KPP), wobei ein Teil der Pfähle eine Länge von über 50 Metern aufweist. Etwa 75 % der vertikalen Lasten aus dem Hochhaus werden über die Pfähle in den Baugrund abgetragen. Der steife Kellerkasten dient der Lastverteilung auf die Gründungsbauteile und ermöglicht eine vergleichsweise geringe Bauteildicke der Bodenplatte.

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Bauherr

aptus 848 GmbH
Berlin

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Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ eingeweiht

Seit Anfang September erinnert das aus Spenden finanzierte Kunstwerk „86° WALTER HALIT“ auf dem Gebäude des Regierungspräsidiums im Zentrum Kassels an zwei Opfer rechten Terrors, Walter Lübcke und Halit Yozgat.
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Bombenfund in der Fulda

An der Damschekebrücke in Kassel wurde am Mittwochmittag bei den planmäßigen Kampfmittelsondierungen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Fulda gefunden.
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